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Fachbereich Schule

Wir sind der Fachbereich, der die Psychomotorische Praxis Aucouturier mit der Schule, einem elementaren und prägenden Ort in der Lebenswelt von Kindern, in Verbindung bringt. Dazu möchten wir den Ansatz in Grund- und Förderschulen, beispielsweise in Form von Projekten vorstellen und installieren. 

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse! Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.

 

Dieser Fachbereich ist auch für alle PsychomotorikerInnen, die den Ansatz Psychomtorische Praxis Aucouturier in Schulen anbieten, Erfahrungen in diesem Bereich haben oder noch machen möchten. Wir bieten Erfahrungsaustausch an und treffen uns in regelmäßigen Abständen, meistens digital.

 

Sei dabei, schreibe uns eine E-Mail, wir freuen uns auf dich!

Spielen-Handel-Denken

Das spontane kindliche Spiel als Grundbaustein für freudvolles Lernen

Die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen und Erwartungen an die Schulen der Zukunft fordern alle Beteiligten heraus. Die Schule als Bildungs-, Erlebnis- und Beziehungsort ist neben der Familie eine prägende Institution für alle Kinder. Neue Erkenntnisse aus Pädagogik, Psychologie und Neurobiologie empfehlen eine ganzheitliche Bildungskultur unter Berücksichtigung der seelischen, körperlichen und emotionalen Entwicklung der Kinder.

 

                   

 

Die psychomotorische Praxis Aucouturier möchte die Fachkräfte in den Schulen bei dieser vielfältigen und herausfordernden Aufgabe unterstützen. Sie sieht und versteht das Handeln, Denken und Fühlen der Kinder aus einem tiefenpsychologischen und neurobiologischen Blickwinkel. Hier findet sich auch die Grundlage für unser Verständnis von Psychomotorik.

 
Bewegungsvoll in ein Leben voller Bewegung

Kinder haben große Freude am spontanen Spielen und Bewegen. Das kindliche Spiel ist von klein auf, ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung. Der Bewegungsalltag unserer Kinder in Familie und Schule wird dem nicht immer gerecht. Im Gegenteil, er scheint immer bewegungsloser zu werden. In der psychomotorischen Praxis bieten wir Raum und Material, damit die Kinder ihrem Spiel- und Bewegungsdrang nachkommen können. Unter den wertschätzenden Blicken ausgebildeter Psychomotoriker*innen entfalten sich die Kinder in ihrer körperlichen, sozialen, emotionalen und kognitiven Entwicklung. Der Erwachsene, der im Spiel nahe beim Kind ist, ist hierbei sehr wichtig. Eine intensive, im Spiel erlebte Empfindung berührt das Kind erst dann tief und nachhaltig, wenn sie gesehen und mit einem Gegenüber geteilt wird. 

 

                                  

 

„Komm lass uns spielen“
  • Wir ermöglichen Kindern im psychomotorischen Raum leibliches Erleben, Bewegung und symbolisches Spiel. Diese Erfahrungen sind elementar für Ihre Entwicklung.
  • Wir lassen sie über das Experimentieren im freien, spontanen Spiel Bewegung in ihrer Vielfalt erleben.
  • Wir ermöglichen ihnen, allein und gemeinsam Lust und Freude an der Handlung zu erfahren und ihre Umwelt im eigenen Tempo zu entdecken.
  • Wir lassen sie ihren motorisch-emotionalen, sprachlichen und graphisch/plastischen Ausdruck finden und leben.
  • Wir geben ihnen einen Erfahrungs-Raum zu erleben: „Hier darf ich sein, so wie ich bin und handeln, so wie es meiner tiefen Motivation entspringt!“
  • Wir geben ihnen einen Raum ohne Leistungsdruck.
  • Wir nehmen die Kinder in ihrer individuellen Entwicklung wahr, begleiten sie und ihre Eltern.

         

„Komm, ich erzähle dir eine Geschichte“

Geschichten ermöglichen dem Kind nach der Zeit des freien spontanen Spielens und Bewegens Distanz von dem im Spiel erlebten zu nehmen, um auf eine andere Ebene der Kommunikation zu gelangen. Das Kind kommt so vom leiblichen Erleben auf eine kognitive Ebene, Bilder werden im Kopf bewegt. Die Geschichten werden dem Alter des Kindes entsprechend erzählt und orientieren sich meist an den in der Stunde erlebten Themen. So werden die Geschichten eine Brücke zur Wirklichkeit, in denen die `Helden und Heldinnen` die Abenteuer der Kinder bestehen.

 

 
„Ich baue mir meine Welt so wie sie mit sie mir gefällt“

Beim Malen, Kneten oder Bauen erlebt das Kind eine andere Form seines persönlichen Ausdrucks. So hinterlässt es eine weitere eigene Spur im Raum und in seinem Leben. Hier ist es wichtig, den Ausdruck und den Rhythmus und die Wahl eines jeden Kindes zu respektieren. Wir ermutigen das Kind, Worte für das, was es gestaltet hat, zu finden und stärken dadurch die Verbindung des Kindes zu seinem Handeln und Tun.

 

              

  

                                               

Ich höre was du sagst …..Du hörst, was ich sage …..“

Die Stunden beginnen und beenden wir gemeinsam. Jedes Kind bekommt die Möglichkeit, etwas in der Runde zu sagen und dabei gehört zu werden. Kommunikation kann dann gelingen, wenn wir gehört werden und dem Anderen zuhören. Über dieses Ritual am Anfang und Ende einer jeden Stunde geben wir einen verlässlichen Rahmen und die Sicherheit, dass das Gesagte auch gehört wird.

 

  

                    

„Das Kind spielt nicht, damit es lernt, es lernt, weil es spielt“

In den Psychomotorik Stunden stellen wir den Kindern einen Raum zur Verfügung, den sie nutzen können, um sich körperlich, geistig und sozial-emotional weiterzuentwickeln. Ausgehend von ihrem Körper in der freien Bewegung bieten wir ihnen die Möglichkeit, über die kreative Handlung und das spontane Spiel einen Weg zur Freude am Handeln, Denken und am Miteinander zu finden.

In den Stunden geht es immer um das Grundthema des menschlichen Seins: die Entfaltung des Menschen hin zu einer freien, autonomen und kreativen Persönlichkeit – und das eingebettet in Beziehungen zum Anderen.

 

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